Basis für eine wirtschaftliche und sinnvolle Aufteilung der Speicherkapazitäten ist aber in jedem Fall eine kritische und gründliche Eigenanalyse, ein organisatorisches Konzept sowie detaillierte Kenntnisse der technischen Möglichkeiten.
Storage-Virtualisierung bedeutet, dass die Nutzung von Rechen- und Speicherkapazität von der tatsächlichen Hardware entkoppelt wird. Dies bietet dem Anwender eine logische Sicht auf die physikalische Schicht. Ziel eines solchen Projekts ist es, durch die Virtualisierung die vorhandenen sowie neu geschaffenen Ressourcen besser auszunutzen. Jede Applikation muss zeitgerecht auf die benötigte Infrastruktur zugreifen können, während sich die Kosten im Rahmen halten. Im Projekt müssen darüber hinaus gesetzliche Auflagen hinsichtlich der Aufbewahrung von Daten und Dokumenten berücksichtigt werden.
Man fasst hierzu die verschiedenen eingesetzten Hardware-Technologien zu einem so genannten Speicherpool zusammen. In diesem bestehen dann Disk Arrays, Optical-Storage-Systeme und Tape Libraries gleichberechtigt nebeneinander. Regeln, die mit Storage-Management-Tools definiert werden, unterstützen die weit gehend automatisierte Verwaltung der gespeicherten Daten. Über die vorhandenen Speichereinheiten hinweg lassen sich die Daten dann problemlos kategorisieren, kopieren und auch verschieben.